DFA 032

TITEL: Deutsches Familienarchiv Bd. 32 (1966); II u. 342 S., 22 Abb.
Beiträge:
• Hugo Hucke: Ahnen des Andreas Hucke
• Jochen Karl Mehldau: Die Nachfahren des Jürgen Mehldau (+ Altensalzwedel 1686)
• O. H. Ernst Reinicke: Ahnenliste der Geschwister Reinicke (* 146-48) in Erlangen
• Laurentius Siebenmorgen: Die genealogischen Zusammenhänge der niederhreinischen Familien Bosch
• Hermann Banniza: Beiträge zur Geschichte der Geschlechter Banniza/ Panizza
• Johanna Arndt: Die hessische Familie Phildius
• Dr. Herbert Spruth: Ahnenliste Alexander Losse (Berlin) aus Schlesien 18.-20. Jh.
• Dr.-Ing. Robert Böker: Wappensatzung des Leipziger Stammes des Geschlechtes Böker
ISBN: 3-7686-5149-5


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Zum Inhalt

Die erste Abhandlung betrifft die Ahnen des Andreas Hucke in Essen. Die Ahnen lebten ganz überwiegend im Eichsfeld, also im nordwestlichen Teil des heutigen Thüringen (Bezirk Erfurt). Dazu kommt ein nicht unbeträchtlicher Anteil ostpreußischer Vorfahren (Kreise Neidenburg, Ortelsburg, Familien Kupisch, Kolpak, Bembenek, Galla, Pelka u. a.).
Jochen Karl Mehldau gibt eine Nachfahrenfolge des 1686 in Altensalzwedel verstorbenen Jürgen Mehldoo sive Mehldau, seines ersten bekannten Namensvorfahren. Die Nachfahrenschaft blieb bis ins 20. Jahrhundert im Raum Salzwedel-Magdeburg bodenständig und griff erst in jüngster Zeit auf weitere Nachbargebiete über (Uelzen, dann Hamburg und Berlin, in jüngster Zeit Kassel und Karlsruhe).
Die Ahnenliste der Geschwister Reinicke in Erlangen, bearbeitet von O. H. Ernst Reinicke, führt nach Ostthüringen und Westsachsen, zum Teil auch ins anhaltinische Gebiet. In der Ahnenreihe erscheint u. a. die aus Nürnberg stammende Leipziger Patrizierfamilie Scherl, die im Mannesstamm im 17. Jhdt. erlosch, sich aber durch die Nachkommenschaft des Archidiakons Simon Löffler (1627-1674) an St. Thomas in Leipzig, des Sohnes der Elisabeth Scherl (1604-1650), bis heute in zahlreichen Familien fortgesetzt hat. Simon Löffler heiratete Anna Catharina Leibniz (1648-1672), die einzige vollbürtige Schwester des berühmten Philosophen Gottfried Wilhelm Reichsfreiherrn von Leibniz (1646-1716); der einzige Sohn, Mag. Friedrich Simon Löffler (1669-1748), Pfarrer von Probstheida, Holz- und Zuckelhausen, wurde bekanntlich Universalerbe des Gelehrten. Ferne Ahnen dieser Liste führen dann im Einzelfall auch in den Raum Ulm-Geislingen an der Steige.
Laurentius Siebenmorgen berichtet in der nächsten Abhandlung über die genealogischen Zusammenhänge der niederrheinischen Familien Bosch, deren bedeutendster Vertreter der Nobelpreisträger und ehem. Vorsitzende des Vorstandes der IG Farben, Geh. Kommerzienrat Carl Bosch (1874-1940), ist.
Hermann Banniza liefert eine ausführliche Arbeit "Beiträge zur Geschichte der Geschlechter Banniza/Panniza", die Namensträger in aller Welt erfaßt, wenn auch vorwiegend die rheinischen. Auch des bedeutenden Genealogen Dr. Heinrich Banniza Edlen von Bazan (1904-1950) wird gedacht, ebenso des Wiener Univ.-Professors Dr. Johann Peter Banniza (1707-1775). Beide sind auch abgebildet.
Die vorletzte Abhandlung des Bandes bildet eine speziell für hessische Familienforscher wertvolle Arbeit von Johanna Arndt über die hessische Familie Phildius. Sie ist besonders im vorderen Taunus (Kronberg, Hofheim) stark vertreten, die ersten Generationen in Friedberg und in Landgemeinden um Frankfurt.
Es folgt als Schluß die von Dr. Herbert Spruth zusammengestellte Ahnenliste Alexander Losse aus Wiese gräflich, Kreis Neustadt in Oberschlesien. Die Ahnen stammen z. T. aus den Kreisen Grottkau und Neiße, z. T. aus dem ehemal. österr. Schlesien (Kreis Freiwaldau).


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