DFA 119

TITEL: Deutsches Familienarchiv Bd. 119 (1997)
Beiträge: Metzel, Semmelroch; IV u. 312 S., 87 Abb., 3 Taf.
ISBN: 3-7686-5107-X


 

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Zum Inhalt

Pfarrer und Exulanten in der Aszendenz der Geschwister Semmelroch
Bearbeitet von Dr. med. Hermann Semmelroch †
In diesem Werk legt der Autor Hermann Semmelroch - langjähriger Chefarzt des Krankenhauses Sulzbach-Rosenberg - das Ergebnis der Studien zu seiner Familie vor.
Daß er sich dabei ausgerechnet die Pfarrer herausgreift, hat mehrere Gründe: Die evangelischen Pfarrer haben mit der Reformation eine klare zeitliche Grenze ihres Vorkommens und sind im allgemeinen gut dokumentiert. Ein besonderer Anreiz lag aber auch darin, daß Pfarrer "Bürger besonderer Art sind", wie sie Oliver Janz 1994 nach umfassenden Studien treffend nannte.
So begegnen uns bedeutende evangelische Pfarrer, wie z.B. Abdias Wickner, Hofprediger zu Ansbach, Nikolaus Kindt, der - zusammen mit Justus Jonas - als Reformator des Eisfelder Landes gilt oder die beiden schriftstellerisch tätigen Pfarrer Georg Christoph Gack ("Geschichte des Herzogthums Sulzbach" und "Westphälischer Friedensschluß") und Franz Philipp Florinus ("Der Hausvater").
Es wird auf den bedeutenden Sulzbacher Verleger Johann Esaias von Seidel, den Professor für Medizin Mauritius Hoffmann, den "Erschließer der Wunsiedeler Luisenburg" und Bürgermeister Joh. Georg Schmidt, den Kotzebue-Mörder Carl Ludwig Sand - in neuerer Zeit dann auch auf die Rizzi und die Kulmbacher Reichel -, aber auch auf Bauern, Schuhmacher und Kürschner eingegangen.
Dabei bleibt der Autor aber nie bei der bloßen Aufzählung von Namen und Daten stehen, sondern stellt auch die Lebensleistung der einzelnen Personen und die jeweiligen historischen Gegebenheiten in eindrucksvoller Weise dar.

Stammtafel der Familie Metzel
ein Beitrag zur Genealogie des thüringischen Bürgertums
Bearbeitet von Herwarth Metzel
Der Verfasser, viele Jahre Werksleiter und Direktor der Porzellanfabrik Arzberg, aus einer alteingesessenen Thüringer Porzellinerfamilie stammend hat die von seiner Cousine Irmgard Brunner und deren Ehemann begonnene Stammtafel aktualisiert, durch Photos und Urkunden ergänzt und durch Dokumentationen von Sabine Zehentmeier und Siegfried Müller über die Stadtentwicklung und Regionlageschichte von Stadtilm und Pößneck bzw. das Haus Kirchplatz 2 in Pößneck und dessen Bewohner erweitert.
Der früheste Namensträger läßt sich 1376 im damaligen Benediktinerkloster Paulinzella feststellen, die Ursprünge der Familie selbst führen nach Stadtilm, wo Klaus Metzel, das erste nachweisbare Mitglied der Familien 1575 heiratet. Von Stadtilm aus werden die verschiedenen Linien verfolgt: die Pößnecker, Braunschweiger und Döbelner Linie.


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