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Frauenstudium

AUTOR: Hessenauer, Heike
TITEL: Etappen des Frauenstudiums an der Universität Würzburg (1869-1939); (Quellen und Beiträge zur Geschichte der Universität Würzburg, Beiheft 4); 1998. 228 S., Broschur
ISBN: 3-7686-9170-5


 


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Z U M   I N H A L T 

"Zeitungsnachrichten zufolge soll sich eine Frauensperson (Ausländerin) studiumshalber in Würzburg aufhalten und in letzterer Zeit bereits verschiedene Vorlesungen an der Universität besucht, insbesondere auch Demonstrationen und Operationen in der chirurgischen Klinik angewohnt haben. Der Senat der Universität wird, wenn es noch nicht geschehen sein sollte, dieser Nachricht sofort auf den Grund gehen, gegebenen Falls die Einstellung des Kollegienbesuches verfügen und über das Ergebnis der Erhebungen bzw. den Vollzug gegenwärtiger Anordnung alsbald berichten." (Schreiben des Ministeriums des Innern für Kirchen- und Schulangelegenheiten vom 23. Juli 1894 an den Senat der Universität Würzburg)
Vor über hundert Jahren sorgte die Anwesenheit einer Wissenschaftlerin noch für Aufregung an der Universität Würzburg. Heute sind dort rund die Hälfte aller Studierenden weiblich. Die vorliegende Untersuchung verfolgt am Beispiel dieser Universität die Durchsetzung des Frauenstudiums und dessen Entwicklung von der Zulassung zur Immatrikulation im Jahre 1903 bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939. Gefragt wird nach den Möglichkeiten und Grenzen einer weiblichen akademischen Bildung in Würzburg von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die Zeit des Nationalsozialismus. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Verhältnisse in Bayern und im Reich.
Welche gegensätzlichen Interessen spielten bei der Zulassung von Frauen zum Studium eine Rolle? Welche Kräfte wirkten insbesondere auf die Öffnung der Universität Würzburg für bildungswillige Frauen hin? Welche Haltung vertraten die Würzburger Professoren? Wie wurde die Immatrikulation für Frauen in Bayern möglich? Wie viele Frauen studierten in Würzburg? Welche Fächer bevorzugten sie? Auf welche Probleme und Hindernisse sind sie gestoßen? Diese und andere Fragen werden hier thematisiert, bevor abschließend einige Kurzbiographien ein anschauliches Bild der ersten Würzburger Studentinnen vermitteln. Ein umfangreicher Anhang mit biographischen Angaben und statistischem Material ergänzt die Darstellung.
Die Verfasserin: Heike Hessenauer M.A., geb. 1969, Studium der Fächer Geschichte, Germanistik, Politologie und Soziologie an den Universitäten Würzburg, Berlin und Caen/Frankreich, 1996 Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien (Deutsch, Geschich te, Sozialkunde) und Magistra Artium in Geschichte, 1994/95 studentische Hilfskraft im Büro der Frauenbeauftragten der Universität Würzburg (Mitarbeit an der Ausstellung zum Frauenstudium an der Universität Würzburg, Organisation einer Ringvorlesung), ab 1997 Studienreferendarin.
Der Herausgeber: Prof. Dr. Peter Baumgart, seit 1967 Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Geschichte I an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Arbeitsschwerpunkte: Universitäts- und Bildungsgeschichte der frühen Neuzeit, Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte sowie Geschichte des Absolutismus v. a. Brandenburg-Preußens und seiner Provinzen, insbesondere Schlesiens. Vorsitzender der Senatskommission für die Herausgabe einer Universitätsgeschichte seit 1975, Mitglied der Historischen Kommission zu Berlin und der Historischen Kommission für Schlesien sowie anderer wissenschaftlicher Vereinigungen.



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