Startseite NEU! DFA 161: Garcke NEU! DFA 157: Winterling, Fransecky, Geser, Seidel NEU! DFA 158: Pohlmann und Fabian NEU! DFA 160: von Gerlach Neuerscheinungen bei Bauer & Raspe und bei Degener JUBILÄUMSANGEBOTE UNSERE PRÄSENTIDEEN Aktionspreise :-) Modernes Antiquariat Genealogie / Familienforschung Genealogische Zeitschriften Heraldik Wappenringe und -prägegeräte Kirchen / Bibliotheken / Hochschulen Franz Schubert Verlag / Norddeutschland Mitteldeutschland Süddeutschland Schlesische Geschichte Verlag Christoph Schmidt Faksimiles Formulare, Schmuckahnentafeln Tipps und Links Geschichte - Sachbuch Akademische Verlagsoffizin Bauer & Raspe Hessische familiengeschichtliche Vereinigung
Merkzettel anzeigen Warenkorb anzeigen (0 Artikel, 0,00 EUR) Zur Kasse gehen Mein Konto

Mitteldeutschland:



Themen:
Stiftung Stoye


Allgemein:
Willkommen
Über uns
Kontakt, Ihre Interessengebiete
Impressum
AGB und Widerrufsbelehrung
Widerrufsbelehrung
Ihr Weg zu uns
Hilfe
Haftungshinweis


Ketzin (Osthavelland)

AUTOR: Alpermann, Gerd
TITEL: Die Einwohner der Stadt Ketzin/Osthavelland bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts; (Schriftenreihe der Stiftung Stoye Bd. 14); 1984. 358 S., Broschur
ISBN: 3-7686-4106-6



Nach oben

 

24,90 EUR

 

incl. 7% USt. zzgl. Versand

Lieferbar in 3-5 Werktagen  
 
Anzahl:   





Nach oben

Z U M   I N H A L T 

Ketzin wird erstmals am 28.5.1197 in einer Urkunde des Markgrafen Otto II. als Cosetsyn erwähnt. Am 5.1.1217 bestätigt Bischof Siegfried II. dem Domkapitel seine Gerechtsame und Besitzungen, die Kirche in Coszin hat 2 Hufen auf der Knoblaucher Flur und 3 Grundstücke im Ort, ein Drittel des Zehnten steht dem Domkapitel zu. Papst Gregor IX. bestätigt am 27.2.1234 demselben diese Besitzungen und Gerechtsame. Erstmals am 9.12.1255 bezeichnen die Markgrafen Johann I. und Otto III. den Ort als oppidum, Stadt. Am 14.1.1665 trennt der Große Kurfürst das Vorwerk Knoblauch und den Flecken Ketzin vom Domänenamt Ziesar, vereinigt sie aber am 19.1.1680 wieder mit demselben. 1816 kommt Ketzin zum Amt Fahrland.
Die Bevölkerungszahl war um 1624 mit 360 Einwohnern gering. Im Jahre 1719 waren es erst 402 Einwohner. Mit dem Aufkommen der Ziegelfabrikation gegen Mitte des 19. Jahrhunderts nimmt dann die Bevölkerungszahl stärker zu; es setzt ein Zustrom Fremder, besonders aus Schlesien, ein, so daß eine katholische Gemeinde inmitten der vordem rein evangelischen Bevölkerung entsteht. Die meisten Einwohner waren Kleinbürger und Fischer, ein kleinerer Teil der Bevölkerung lebte ausschließlich von der Landwirtschaft und gehörte zum recht vermögenden Großbürgertum.
Die Hauptquelle für diese Zusammenstellung über die Einwohner der Stadt Ketzin sind die Kirchenbücher (Taufen ab 1647, Trauungen und Beerdigungen ab 1671). In folgenden weiteren Quellen werden Ketziner Einwohner genannt: 1576 im Amtserbbuch Ziesar alle zinspflichtigen Hüfner; am 11.6.1647 in einer Steuerliste alle Kleinfischer und Kossaten; am 1.10.1647 alle, die ihren Kriegssteueranteil nach Spandau zahlen; 1652 alle Bürger im Havelländischen Rechnungsbuch; am 7.5.1677, 24.4.1680 und 7.9.1692 alle, die Kontribution zahlen, 1697 alle 29 Fischer und Kleinbürger in einem Verzeichnis; im Sept. 1699/Dez. 1700 alle Besitzer im Revisionsbuch des Havelländischen Kreises. Außerdem enthält das Kirchenbuch ein "Verzeichnis der Nummern, welche 1793 an die Häuser zu Ketzin geheftet wurden", in dem 83 Häuser mit ihren Besitzern genannt werden. Weitere Quellen nennen brandenburgische Amtmänner in Ketzin, Bürgermeister, Ratsherren und Pfarrer. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts sind alle Familien erfaßt!



Nach oben

Druckbare Version