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Eppelein von Gailingen

AUTOR: Schoger, Werner
TITEL: Raubritter Eppelein von Gailingen und seine Zeit. Ein Leben zwischen Dichtung und Wahrheit (= Rothenburg-Franken-Edition Bd. 2). 2008. 168 S., zahlr. schwarz-weiß Abb., Festeinband.
ISBN: 978-3-7686-9314-1


 


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Z U M   I N H A L T 

Mit seinem tollkühnen Sprung über die Nürnberger Burgmauer und den weitklaffenden Graben ist er auch nach 700 Jahren noch in aller Erinnerung: Eppelein von Gailingen, Nürnbergs „abgesagter Feind“, der in Romanen, phantasievollen Berichten, zahlreichen Gedichten, ja sogar nach einer Volksoper, der wildeste und gefährlichste der Raubritter gewesen sein soll, die im Spätmittelalter der freien Reichsstadt zugesetzt haben. Eppelein überfällt Wagenzüge, legt sogar in der Stadt Brand, erpresst Lösegeld, betreibt Strassenraub, und seine Händel mit den verhassten „Pfeffersäcken“ finden kein Ende. Dabei ist Eppelein von keckem Übermut, von schnellem Witz, ist pfiffig und hinterlistig, erweist sich als Meister der Waffen und ist im Sattel unschlagbar.
Diesen Ritter aus der üppig wuchernden Sage hat es nie gegeben. Sein historisch belegbares Vorbild ist Eckelein Gailing, dessen Geschlecht im 14. Jahrhundert in Röllinghausen und Illesheim unweit von Windsheim ansässig war und der vermutlich um 1310/11 auf Burg Wald bei Gunzenhausen geboren ist. Viele Urkunden weisen ihn als Zeugen in Rechtsgeschäften aus, nennen ihn als Bürgen, geben Kunde von Belehnungen mit Land, Höfen und Zehnten.
1369 kommt es dann zu einem gewaltsamen Bruch in diesem geordneten Lebenslauf. Eckelein Gailing wird wegen einer Gewalttat vom Nürnberger Landgericht in die Acht geschrieben. Er kann sich daraus nicht mehr lösen, wird dann zwölf Jahre lang gehetzt und gejagt, vom Nürnberger Burggrafen verfolgt, ficht als Vasall der Hohenlohe bei deren Fehde gegen den Nürnberger Fürsten und wird im Friedenschluß 1375 vom Lehensherrn preisgegeben. Sechs Jahre noch, bis 1381, währt des Eckelein Widerstand. Dann wird er ergriffen und am 15. Mai in Neumarkt in der Oberpfalz grausam hingerichtet. Eckelein Gailing hat sich vergeblich gegen Unrecht und lawinenartig wachsende Fürstenmacht gestemmt. In der fränkischen Ritterschaft, bei seinen adligen Zeitgenossen, hat Eckelein Unterstützung und Hilfe gefunden. Es ist aufregend zu sehen, wie aus diesem Eckelein Gailing der Eppelein von Gailingen der Sage geworden ist, wie der auf seinem ständischen Fehderecht fußende Ritter zum dreisten, raubenden Schnapphahn umgedichtet wird und wie sich der zollersche Burggraf aus seiner üblen Rolle stiehlt und die Stadt Nürnberg bereitwillig, geradezu kokett, in diese hineinschlüpft.



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