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Nürnberger Ratsverlässe 1

AUTOREN: Wendehorst, A./Stahl, I.
TITEL: Die Nürnberger Ratsverlässe Heft 1, 1449-1450; (Schriften des Zentralinstituts für Regionalforschung an der Universität Erlangen-Nürnberg, Bd. 23); 1983. XVI u. 444 S., 58 S. Register, Broschur
ISBN: 3-7686-4105-8



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Z U M   I N H A L T 

Die Ratsverlässe erweisen sich als eine Quelle ersten Ranges nicht nur für die Geschichte der Reichsstadt, sondern auch für die Reichsgeschichte. Ziel und Absicht dieser Arbeit ist, den Text der Verlässe des Inneren Rates der Reichsstadt Nürnberg (in älteren Forschungen auch Ratsmanuale oder Ratsprotokolle genannt), die im 15. Jahrhundert noch nicht einmal durch zeitgenössische Register erschlossen sind, zugänglich zu machen.
Gesetzgebung, Regierungsgewalt und Rechtssprechung lagen in den Händen des Kleinen oder Inneren Rates. Der Größere Rat, der die Nürnberger Bürgerschaft repräsentierte und mehrere hundert Genannte aus dem Patriziat, den ehrbaren Geschlechtern und der Handwerkerschaft zählte, besaß keine Möglichkeiten direkter politischer Einflußnahme. Der Kleine Rat setzte sich zusammen aus 34 Angehörigen der patrizischen Geschlechter und acht Handwerksmeistern, je einem aus den acht ratsfähigen Handwerken der Bäcker, Bierbrauer, (Gold-)Schmiede, Kürschner, Lederer, Metzger, Schneider und Tuchmacher.
Die Ratsverlässe sind Aufzeichnungen aus den Sitzungen des Kleinen Rates. Schriftführer war der Ratsschreiber. Jedes Schmalfolioheft entspricht der vierwöchigen Amtszeit zweier Bürgermeister. Auf dem Umschlagblatt oder oben auf dem ersten Blatt stehen die Namen der beiden amtierenden Bürgermeister und der Tag ihres Amtsantritts. Dann folgen unter dem Datum des jeweiligen Sitzungstages stichpunktartige Einträge zur Tagesordnung in der Reihenfolge ihrer Verhandlung. Sie zeichnen ein genaueres Bild reichsstädtischer Politik, Verwaltung und Justiz als jede andere Quelle. Kaum ein Thema aus der Nürnberger Geschichte des 15. Jahrhunderts läßt sich ohne die Benutzung dieser Quelle abhandeln. Dies zeigen die zahllosen Arbeiten, in denen immer wieder aus den Ratsbüchern und Ratsverlässen zitiert wird; das zeigen Auszüge zu den verschiedensten Themenbereichen. Ganz selbstverständlich ist also dieses Werk auch eine hervorragende Quelle zur Genealogie der Familien der Reichsstadt Nürnberg.



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