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JfL 31

TITEL: Jahrbuch für fränkische Landesforschung Bd. 31 (1971). XII u. 365 S. mit 16 Abb., 12 Taf. mit 38 Abb., Broschur
HERAUSGEBER: Zentralinstitut für fränkische Landeskunde und allgemeine Regionalforschung an der Universität Erlangen-Nürnberg
ISBN: 3-7686-9033-4



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Z U M   I N H A L T 

Band 31 des Jahrbuchs für fränkische Landesforschung hat dem Gedenken an die 500. Wiederkehr des Geburtstages des Nürnberger Humanisten Willibald Pirckheimer dadurch Rechnung getragen, daß vier Vorträge veröffentlicht werden. Walther P. Fuchs würdigt die Persönlichkeit Pirckheimers, Walther von Loewenich die Persönlichkeit seiner Schwester Charitas, Äbtissin von St. Klara in Nürnberg, Wilhelm Maurer umreißt die Bedeutung und das Verhältnis von Humanismus und Reformation besonders im 2. und 3. Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts in Nürnberg, und Hermann Kellenbenz analysiert das Nürnberger Wirtschaftsleben der Pirckheimer-Zeit. In die Probleme der Reformationszeit führt auch der Beitrag von Rudolf Endres über den Bauernkrieg im Hochstift Bamberg, der zu einer neuen Würdigung des Bamberger Bischofs Weigand von Redwitz vorstößt. Die übrigen Arbeiten haben Vorgänge im Auge, die verschiedenen Epochen angehören: Grabungsergebnisse von merowingerzeitlichen Reihengräbern in Titting, Landkreis Hilpoltstein, Dittenheim, Landkreis Gunzenhausen, und Wettringen, Landkreis Rothenburg, sind Gegenstand eines Berichts von Hermann Dannheimer. Vor allem dem Spätmittelalter gehört die Differenzierung von Ortsnamen, z. B: durch Beifügung von Ober-, Unter-, Groß-, Klein- etc. an, die Gerhard Koß für den Raum zwischen Thüringer Wald und Obermain untersucht hat. Dem wechselvollen und differenzierten Verhältnis von Stadt und Stift Feuchtwangen und der seit dem Ende des 14. Jahrhunderts immer stärker in Erscheinung tretenden Landesherrschaft der Burggrafen von Nürnberg bzw. Markgrafen von Brandenburg hat Ludwig Schnurrer sein Interesse zugewandt, der bei dieser Gelegenheit die Feuchtwanger Ehaftordnung von 1484 veröffentlicht. Das Ausgreifen fränkischer und schwäbischer Unternehmer in den Donau- und Karpatenraum mit dem Handel von Erz, Tuch, Wein und Vieh im Zeitalter der Könige aus luxemburgischem Hause behandelt Wolfgang von Stromer mit detaillierten Nachweisen. Die Persönlichkeit des Markgrafen Albrecht Achilles und die Verflechtung seiner Politik mit der Problematik des Reiches und der Territorialwelt in der Mitte des 15. Jahrhunderts wird von Heinz Quirin untersucht, und eine Besonderheit der Quellenüberlieferung, nämlich die Einfügung einer Abschrift des Memoriale des Alexander von Roes in eines der sog. "Herrschaftlichen Bücher", führte Ernst Schubert in die Problematik der Rechtsansprüche, die der Markgraf an den Besitz der Landgerichtsbarkeit knüpfte. Sprachlich bedeutsam ist das von Sven Sjöberg veröffentlichte nordfränkische Rezeptbuch des 16. Jahrhunderts. Vielseitige Aspekte entfaltet Walter J. Hofmann bei Behandlung des "Neuen Baues" des Klosters Ebrach hinsichtlich der beteiligten Architekten und der Ikonographie, für die der Reichsunmittelbarkeitsanspruch des Abtes Wilhelm Sölner bedeutungsvoll war. Ein Abschnitt Erlanger Theologiegeschichte wird von Briefen des Professors Johannes von Hofmann an Theodor von Zahn aus den Jahren 1867-1876 beleuchtet, die Friedrich Wilhelm Kantzenbach veröffentlicht. - Die Arbeitsberichte der am Institut beteiligten Seminare unterstreichen die Vielseitigkeit der lebhaften Forschungstätigkeit.



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