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Ludwig II. v. Bayern

AUTOR: Raimar, Wolfgang
TITEL: Ahnentafel von König Ludwig II. von Bayern; 1997. 240 S., zahlr. Taf., Festeinband
ISBN: 3-7686-5112-6



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25,00 EUR

 

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Z U M   I N H A L T 

Den Anstoß für dieses Werk gab ein Aufruf von Arndt Richter im Archiv für Sippenforschung, eine vergleichbar umfangreiche Ahnentafel für Ludwig II. zu erarbeiten, wie sie für viele andere Dynasten schon vorliegt. Der Verfasser fühlte sich damals angesprochen, nicht nur weil ihn die hier zu erwartende Ahnenverflechtung in den hohen Generationen interessierte, sondern auch weil er seine Idee eines Stammtafel-Registers dabei erproben wollte. Außerdem sollten die Möglichkeiten der heutigen Computertechnik dazu ausgenutzt werden. Das Ergebnis liegt jetzt vor.
Die "Ahnentafel" ist in zwei Darstellungsformen gegliedert: Zum einen in der Standardform der Ahnenliste, angeordnet in aufsteigenden Kekule-Zahlen. Erfaßt sind 13 Generationen (Proband = Generation 0). Doppelt auftretende Ahnen sind immer auf die niedrigste Kekule-Zahl verwiesen und nur von dort aus weiterverfolgt, während die höhere Kekule-Zahl in den Folge-Generationen als "Implex" ausgewiesen ist. Dieses Verfahren der Redundanz-Vermeidung ist deshalb sinnvoll, weil in dieser Ahnentafel der Implex stark mit den Generationen ansteigt und in der 13. Generation bereits einen Wert von fast 90 % erreicht hat. Insgesamt werden 2400 "physische" (Prof. Rösch) Ahnen mit ihren Lebensdaten und oft biographischem Kontext genannt. Nur 211 der 16.383 Ahnenplätze (= 1,3 %) konnten nicht ermittelt werden. Um das Schreiben oder Suchen von 5-stelligen Kekule-Zahlen zu vermeiden, wurde die 13. Generation in spitzen Klammern unmittelbar bei der 12. Generation angefügt.
Zum anderen ist die "Ahnentafel" in Form einer alphabetisch geordneten Ahnenstammliste aufgezeichnet, die gleichzeitig das Register für die Ahnenliste darstellt. Darin sind alle Familien, für die mehr als etwa 5 Angehörige in der Ahnenliste vorkommen, als Stammtafeln dargestellt. Dies verbessert die Übersichtlichkeit wesentlich. Jede Person der Ahnenliste ist in dieser Ahnenstammliste mit ihrer Kekule-Zahl genannt und so leicht in der Eingangs-Ahnenliste zu finden. Die Angaben in den Stammtafeln sind auf das nötigste beschränkt. Die Geburtsjahre (in den höheren Generationen meist geschätzt) sind aber immer angegeben. Detaillierte Angaben zur Person finden sich dann aber immer in der Eingangs-Ahnenliste.
Durch diese zweifache Auswertung der Forschungsergebnisse kommt auch die "Doppelkegel"-Struktur deutlich zum Ausdruck, die sich bei der Betrachtung "Vorfahren-Nachkommen" immer aufdrängt: Der Kegel der Ahnenliste steht mit seine Spitze in der Gegenwart (oder einem dazu nahen Punkt) und erstreckt sich mit seiner immer breiter werdenden Basis in die Vergangenheit. Der Kegel der Stammtafel steht umgekehrt mit seiner (abgestumpften) Spitze in der fernen Vergangenheit und erstreckt sich mit seiner breiter werdenden Basis in die Gegenwart. Aber beide Kegel enthalten den selben Personenbestand.



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